L’Origine 2019

IGT Mittelberg

Der Cuveé aus Vernatsch und einen kleinen Teil von Lagrein wurde bereits seit vielen Jahrzehnten in Südtirol praktiziert. Allerdings wurde früher der Verschnitt mit Lagrein eher dazu verwendet, den Ertragsreichen und dadurch schwachen Vernatsch-Geschmack aufzuwerten.
Heute kann die Rebsorte Vernatsch aufgrund der Etragsregulierung jedoch auch alleine dastehen. Der Lagrein dient für mich vielmehr als gegenseitige Ergänzung und nicht als Aufwertung. Die Kombination aus Fruchtigkeit und weichen Gerbstoffen machen diesen Wein aus.

Vinifizierung

Die Trauben wurden direkt mit der Abbermaschine von dem Stielgerüst entfernt und ohne Traubenquetsche in den Stahltank gefüllt. Der Verzicht der Traubenquetsche ermöglich einen Teil von ganzen intakten Beeren und reduziert den Anteil an Trubpartikel. Zudem unterlaufen die intakten Beeren eine intrazelluläre Gärung (Maceration Carbonique) wodurch der gärende Most nach der Pressung eine besondere fruchtigkeit und frische erhält.
Als Gegensatz wurde jedoch auch ein Teil des Stielgerüsts (ca. 20 %) in der Maische belassen, welches für eine leichte Gerbstoffstruktur sorgt und den Wein langlebiger macht.

Die Gärung (zT. intrazelluläre Gärung) erfoglte für 10 Tage im Stahltank mit täglichen, sehr sanften unterstoßen des Maischekuchens. Anschließend wurde die Maische gepresst (sehr schonend mit max. 1 Bar Pressdruck).

Ausbau

Der Jungwein wurde direkt nach der Pressung nach 3 tägiger, natürlicher Sedimentation abgezogen und für 10 Monate im Stahlfass ausgebaut um die Frische und Fruchtigkeit so gut wie möglich beizubehalten.

Curriculum vinum: L’Origine 2019

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